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Wasserwoche

 - Impressionen

Gewässer
Wasserwissen

im
Görlitzer Park


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wrangelkiez

Wasserwoche
im
Görlitzer Park


vom

4. - 8. August 2003

An manchem der 5 Tage sind nur 80 Kinder da, meistens aber mehr als 100. Die tägli-
chen Temperaturen liegen nicht unter 30 Grad Celsius. Ein Sommer, wie geschaffen für die Wassertage.
Ob Müllangeln mit Magneten oder Wasser- eimer-über-Hindernisse-Tragen, ob Schwämme-durch-Klobrillen-Werfen oder Flaschen abschießen mit der Wasserpistole - der Parcours kommt durchgängig gut an.

Wer eine Extraabkühlung braucht, passiert eben mal den blauen Türrahmen, aus dem von allen Seiten Wasser spritzt, oder setzt sich unter die Wasserleitung oder legt sich einfach auf die Wasserschlange, um sich auszuruhen und das Wasser-Quiz abzuwarten.
Fürs Quiz bilden sich zwei Teams. Es gilt, Tiere zu erkennen, zu benennen und zu wissen, ob sie am, im oder auf dem Wasser leben usw. Wer rascher antwortet, dessen Gruppe gewinnt zunächst einen Punkt und am Ende vielleicht Eis-Gutscheine für alle Mitspieler. Auch Pantomime steht auf dem Programm und nicht zuletzt auch die "Wissenschaft".


Wer die beiden Bildausschnitte größer
und umfassender haben will, muß
mit der Maus in die Fotos klicken.



Dienstag und Donnerstag ist die Erfinder- werkstatt geöffnet: Man baut Wasserräder und Segelschiffe aus Holz, Kork, Blechdosen und Kunststoffresten. Es wird geschnitten, gesägt, gebohrt, gehämmert, dann kommen die Werke gesammelt zum Einsatz - drüben am Stufenbrunnen. Jedes Wasserrad läuft. Bei der Segelregatta indes zeigt die eine und andere Konstruktion doch gewisse Schwächen.



Größer?
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Schwimmt das jetzt oder nicht? Nicht alles, was schwer aussieht, geht unter und vieles , was leicht scheint, bleibt oben. Bimsstein schwimmt, der Federball sinkt, manches dreht sich beim Tauchen und läßt den leichteren Teil über Wasser, während das schwerere Ende (das mit dem höheren spezifischen Gewicht) untertaucht.







Und in diesem Wagen
ist der gesamte Zirkus untergebracht:
von der Handwaschmaschine
bis zur Flaschenorgel,
zudem Tische, Bänke, Zubehör
für Erfinder und Forscher...

organisiert
und
herbeigezogen
von dem Herrn,
der auf den Stufen ausruht.

Der Donnerstag ist überdies der Tag für sinnliche Wahrnehmung und mentale Reflexion; d.h. man zieht mit dem Diktafon los und nimmt Wassergeräusche auf und vor allem - man stellt gewisse Überlegungen an:

"Stell dir vor, du drehst den Wasserhahn auf und ... NICHTS kommt! Und das bleibt so."

"Dann würd ich mit dem Flugzeug wegfliegen!"
"Dann würden Alle sterben, auch die Pflanzen."
"Dann ..."

Die Wasserforscher und Wasserwerker sind jeden Tag zu Gange,

- auf der Makroebene begutachten sie die Wassersituation im Ganzen und Großen -
  • verfolgen z.B. den Bachlauf von der Quelle bis zur Mündung
  • [mehr*],
  • suchen den Bauernhof auf und nehmen den Ententeich in Augenschein
  • [mehr*],
  • statten der Pamukkale einen Kurzbesuch ab und sehen sich den Zustand an
  • [mehr*],
  • durchstreifen den Park, um die Lage von Natur und Kultur zu erkunden [mehr*]
  • ;
    - auf der Mikroebene gehen sie ins Detail-
  • nehmen also Lupen zur Hand, um zu sehen, ob sie (noch) was sehen,
    was sie vorher nicht gesehen haben
  • [mehr*].

    vor allem aber am Freitag, am letzten Tag der Wasserwoche.
    Sie schreiben auf, was sie sich im Görli anders wünschen, machen ein Poster für das Abschlussfest, wo Carla die prominenten Punkte mündlich vorträgt. Baustadtrat Franz Schulz notiert die Wünsche. Das meiste davon läßt sich nicht erfüllen, aber die beiden Brunnen sollen künftig sprudeln.